Alle Beiträge von Elisabeth Daxenberger

Pizza für die Jugendfeuerwehr

Der Gartenbauverein leiht sich seit vielen Jahren unentgeltlich von der Feuerwehr zu den verschiedenen Veranstaltungen wie Ferienprogramm, Kürbiswettbewerb und Basteln Biertischgarnituren aus. Um sich ein bisschen zu revanchieren, haben wir beschlossen, der Jugendfeuerwehr eine Pizza zu spendieren. Lange hat es gedauert. Nach einem Jahr haben wir einen Termin gefunden. Den jugendlichen Feuerwehrlern hat das nichts ausgemacht. Sie haben sich gefreut. Die Pizza hat allen gut geschmeckt.

Jubiläum des Gartenbauvereins Söchtenau

Der Nachbarverein Söchtenau feierte am 16. Juli coronabedingt sein 100-jähriges Jubiläum mit drei Jahren Verspätung. Nach einem morgenlichen Regenschauer konnte der Festgottesdienst schon bei Sonnenschein am Kirchplatz abgehalten werden. Rainer Steidle, der 1. Vorsitzende vom Kreisverband Rosenheim und Wolfram Vaitl, der Präsident vom Landesverband Bayern, sprachen ein paar Worte über die Geschichte der Obst- und Gartenbauvereine im Allgemeinen und gratulierten zum Jubiläum. Mit den Söchtenauer Vereinen und einigen Gartenbauvereinen der umliegenden Orte gabs einen Festzug durch den Ort. Die Halfinger waren gut vertreten. Einen Taferlbuam hatten sie auch dabei. Im Pfarrgarten wurde anschließend mit leckerem Essen und Blasmusik gefeiert.

4 Tage in die „Steiermark mit Graz und Apfelstraße“

Trotz einiger Coronaabsagen konnte der Gartenbauverein Halfing mit über 40 Personen seinen Ausflug in die Steiermark durchführen.

Nach einem Busfrühstück war das erste Ziel auf der Fahrt das Lipizzaner Gestüt Piber in Köflach. Bei einer Führung wurde das Gestüt vorgestellt.

Die Lipizzaner werden vorwiegend für die Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet. Das Wissen um die Lipizzanerzucht wurde 2016 von der UNESCO in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. Bei unserer Führung durch das Gelände besichtigten wir u.a. den Fohlenstall, die Schmiede, den Hengststall und die Wagenremise.
Ein paar Kilometer weiter gab es einen Besichtigungsstopp für die Hundertwasserkirche in Bärnbach. 1987/88 erhielt sie von Hundertwasser ein neues Erscheinungsbild.

Danach ging es weiter zu unserem Gartenhotel in St. Ruprecht a. d. Raab.

In diesem 4 Sterne-Hotel waren wir richtig gut untergebracht. Neben dem Kulinarischen kam Wellness mit Pool und mehreren Saunen nicht zu kurz. Auch die Liegen am Schwimmteich konnten von uns dank der angenehmen Temperaturen genutzt werden.

Schloss Eggenberg bei Graz stand auf dem Besichtigungsprogramm des zweiten Tages. Die Prunkräume des Schlosses haben die bedeutendste barocke Ausstattung der Steiermark. Ein Spaziergang durch die historische Gartenanlage beendete dort unseren Besuch.

Alle, die die Stadt Graz mit einem Führer erkunden wollten, erfuhren viel über die Landeshauptstadt. Dom, Mausoleum, das Glockenspiel, mehrere Innenhöfe, der Landhaushof und die Burg mit der Doppelwendeltreppe und einiges mehr, waren das Ziel unserer Führerinnen. Die Altstadt von Graz, wie das Schloss Eggenberg gehören seit 1999 bzw. 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe an. Der Rest der Gruppe flanierte durch die Stadt und ließ deren Charme auf sich wirken.

Der Samstag galt dem Besuch der Apfelstraße mit den blühenden Apfelbäumen.

Vormittags suchten wir Inspirationen in dem Einkaufsgarten Höfler mitten im Apfeldorf Puch. Jeder Gast erhielt eine Pflanze zum selbst Eintopfen. Bei der Menge war anfangs nicht klar, ob der Transport nach Hause im Bus einschließlich der Koffer auch möglich sein wird.

Nur 3 km entfernt lag das Obstbaumuseum. Dort konnten wir im Mostschank Kelz eine „Mittagsbrotzeit“ bekommen. Fam. Kelz machte uns eine Führung im Museum und im blühenden Apfelgarten.

Bei der Heimfahrt am Sonntag besichtigten wir das Erzbergwerk in Eisenerz. Oben auf einem Hauly mit 860 PS kutschierten wir 50 Minuten auf den Terrassen des oberirdischen Erzabbaugeländes. Heute wird im etagenförmigen Tagebau mit modernster Technik jährlich eine Gesamtmenge von 12 Millionen Tonnen Gestein produziert. Viele Autobleche für die deutsche Produktion stammen von diesem Tagebau dort und werden bei der Voestalpine in Linz hergestellt.

An einer Autobahnraststätte gab es noch Kaffee und Kuchen.

Eine kurzweilige, lohnende Fahrt ging zu Ende. Einige haben sich schon interessiert für die Fahrt nächstes Jahr. Womöglich geht es in die Toscana.

Andi Aicher wird uns in nächster Zeit über seine Cloud noch viele Bilder zugänglich machen. Die Bilder sind vor allem von ihm und Walter Sadowski. Herzlichen Dank. Einige Bilder stammen auch von der Whatsapp Gruppe Ausflug.

Ausflug zum Besichtigen vom Garten Gillhuber in Irlham

Am 6. Mai trafen sich 13 Gartlerinnen vom Obst- und Gartenbauverein Halfing um den Garten von Rosa und Sepp Gillhuber in Irlham (Gemeinde Babensham) zu besichtigen.

Nach einer kurzen Begrüßung berichtete Sepp von seinen Erfahrungen mit dem Anlegen der Blumenwiese. Die Halfinger Gartlerinnen fanden hier neben Unbekanntem auch viel Bekanntes, zum Beispiel Löwenzahn. Bei einem Exemplar nahm sich der Hausherr vor, es auf keinen Fall auszureißen, denn es soll rot blühen.

Gleich nebenan legte das Paar schon vor länger Zeit eine Fläche für trockenheitsliebende Gewächse und winterharte Kakteen an. Sepp stellte verschiedenen Pflanzen und deren Eigenheiten vor.

Hinter dem Haus erstreckt sich ein großes Areal. Unter anderem mit alten Bäumen, einem Teich, einem Gemüse- und Beerengarten und dem Reich von Rosa mit den unzähligen Hauswurzen. Die Besucherinnen staunten nicht schlecht, als sie sahen welche Küchenutensilien die Hausherrin bepflanzt hatte. Auf einem alten Gummiwagen, in einem Bettgestell aus Metall und auf einem Fleischertisch drängten sich dicht an dicht Töpfchen mit Raritäten.

Die Zeit verging wie im Flug und schon drängten die ersten Besucherinnen, weil sie bald nach Hause fahren mussten. Gemeinsam mit den Gastgebern setzten sich alle an den großen Gartentisch, plauderten ausgelassen und ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken.

Zum Abschluss überreichte Rosa jeder Besucherin ein Papiertütchen mit Hauswurz-Ablegern und gab Tipps für die richtige Pflege.

Pflanzaktion im Haus für Kinder der AWO

Trotz Regen machten sich zwei Mitglieder des Gartenbauvereins Halfing auf, um den Hortkindern beim Bepflanzen ihrer Kartoffelpyramide zu helfen.

Gleich zu Beginn hieß es erst einmal das Gras und Beikraut zu entfernen. Dann wurden mit Feuereifer Löcher gebuddelt um den Pflanzkartoffeln ein schönes Bett zu machen. Groß war die Freude, als einige Kinder Kartoffeln vom letzten Jahr fanden. Die erste Vorsitzende Kathi Bauer stellte Fragen für Experten und war erstaunt wie viel die Kinder bereits wussten.

Auf einer Unterlage aus Mist und Erde legten die kleinen Gärtner die Kartoffeln ab. Nachdem die Kartoffeln vorsichtig mit Erde bedeckt waren, wünschten sich alle wieder eine reiche Ernte. Da es stärker zu regnen begann, waren sich alle einig, dass niemand zusätzlich gießen musste.

Osterbasteln

Der Gartenbauverein Halfing hat einen Osterbastelkurs angeboten. Zwölf Frauen haben unter Anleitung von Beate Pfeilstetter Gänse- und Hühnereier mit Serviettentechnik, Bändern, Schleifen, Knöpfen, Federn und Ziersteinen verziert. Die Eier und andere Osterdekoration an einen Birkenstab angebracht, können in ein Fenster gehängt, auf die Osterzeit einstimmen. Mit Kaffee, Kuchen und Mürbteigplätzchen in Hasenform ging ein gemütlicher Nachmittag zu Ende

Herbstversammlung – Vortrag Homöopathie für Pflanzen

Fotowettbewerb: Blick auf meinen Gartenzaun“ 1. Preis: Beate Pfeilstetter

Die Herbstversammlung des Gartenbauvereins im Gasthaus Schildhauer begann mit dem Vortrag der Heilpraktikerin Rosmarie Maier aus Schonstett zum Thema „Homöopathie für Pflanzen“. Sie zeigte anhand konkreter Beispiele aus dem Garten, wie sie ihre Bäume und Pflanzen im Wachstum unterstützte und stärkte. Themen waren beispielsweise: Wundheilungen bei Bäumen und Wurzelwachstum, Schädlingsbefall, Folgen von Kälte und Hitze. Dabei betonte sie auch, dass Homöopathie oftmals eine „Glaubenssache“ sei, die man kategorisch ablehnt oder ausprobiert. Wichtig ist es, genau zu analysieren, nach dem richtigen Mittel zu suchen und zu probieren. In der Pause fanden noch angeregte Gespräche statt.

Nach einer Pause fand die Preisverteilung zum Fotowettbewerb „Blick auf meinen Gartenzaun“ satt. Die Bewertung der vorgelegten Bilder nahmen die Versammlungsteilnehmer selbst vor. Das Gewinnerbild hat Beate Pfeilstetter mit den Kühen auf der benachbarten Weide eingereicht. Den zweiten Platz belegte Maria Traxl mit dem riesigen, reich blühenden Rosenstrauch. Den dritten Platz erhielt das Bild von Anni Gründl mit der Blumenwiese.

Alle Teilnehmer durften sich einen Preis, weihnachtliche Dekoration, aussuchen.
Die Vorsitzende gab noch einen kleinen Ausblick in das kommende Vereinsjahr.

2. Preis Maria Traxl
3. Preis Anna Gründl
Rosmarie Maier

Kürbiswettbewerb

Die Vorstandschaft des Gartenbauvereins Halfing hatte zum Wettbewerb „Wer hat den größten Kürbis“ eingeladen. Wegen der Wetterverhältnisse in diesem Sommer waren die Ergebnisse nicht so wie sonst. Dies tat der Freude der Kinder keinen Abbruch. Die Kürbisse mit dem größten Umfang hatten dieses Jahr Verena Greiml, Fabian Loibl und Philipp Loibl.

 Alle Kinder erhielten einen Preis. Wichtig waren auch die dazugehörigen Gummibärchen.  Anschließend konnten sich Eltern und Kinder mit einer Kürbissuppe, Kaffee und Kuchen stärken. Für die Kinder war Gelegenheit Maismännchen zu basteln.

Erntedank

Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Auch Kindern soll das Erntedankfest die Zyklen des Jahreslaufes und der Nahrungsproduktion bewusst gemacht werden.

Der Erntedankschmuck in der Halfinger Pfarrkirche wurde wieder vom Gartenbauverein gestaltet. Um die Altäre waren Obst und Gemüse aus dem Garten, Erntegaben vom Feld, sowie bunte Herbstblumen in vielen Variationen liebevoll angeordnet. Am Seitenaltar waren Imkereiprodukte  des Bienenzuchtverein aufgestellt. Die Erntekrone wurde neu von der Kath. Dirndlschaft erstellt, die auch die Aktion Minibrot durchführte. Das Bauernehepaar brachte Wein und Brot.

In einem feierlichen Gottesdienst mit Beteiligung der Vereine mit den Fahnen dankte die Pfarrgemeinde für die Ernte.

Ferienprogramm

Bei herrlichem Wetter fand mit 20 Kindern bei der Familie Schied das diesjährige Ferienprogramm des Gartenbauvereins Halfing statt. Es gab mehrere Stationen für die Kinder. Sie konnten dabei ein Windlicht aus alten Einmachgläsern herstellen. Mit Muscheln wurde das Glas verziert. Bei einer Station wurden zwei Badesalze zusammengemischt. Viel Spaß hatten die Kinder mit der Herstellung eines „Kressebeets“ aus einer Tretapackschachtel. Ein Pausenfüller war das Herstellen und Essen von Popcorn. Ein Muss beim Ferienprogramm ist das Blumenstecken. Auch die Brotzeit wurde von den Kindern selbst geschnitten und gemischt. Pizzabrote waren das Ergebnis. Und ein Eis gabs danach. Aufgepackt mit den Basteleien verabschiedeten sich die Kinder. Sie wollen nächstes Jahr wieder mitmachen.