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Kürbiswettbewerb

Die Vorstandschaft des Gartenbauvereins Halfing hatte zum Wettbewerb „Wer hat den größten Kürbis“ eingeladen. Voriges Jahr musste dieser wegen Corona ausfallen.

Trotz des regnerischen Sommers und nach dem Sturm im Juli, der viele Kürbispflanzen zerfetzt hatte, kamen 11 Kinder mit ihren Kürbissen. Diese waren zwar dieses Jahr nicht so groß, aber das tat dem Spaß der Kinder keinen Abbruch.

Den Kürbis mit dem größten Umfang brachte Pfeilstetter Jolina. Das Exemplar hatte einen Umfang von 119 cm. Luca Pfeilstetter belegte den 2. Platz mit einem Kürbis mit 108 cm. Der Kürbis von Jonas Kaiser und Tobias Rieder hatte nur ein paar Zentimeter weniger, noch 105 cm.

Aber auch die anderen Kinder konnten sich mit ihren Kürbissen sehen lassen. Diese hatten noch einen Umfang von 103 cm bis 71 cm. Alle Kinder erhielten einen Preis. Ganz wichtig war, dass es zu jedem Preis noch ein Päckchen Gummibärchen gab. Jedes Jahr wird mit den Kindern gebastelt. Dieses Jahr entstand ein Blattmännchen. Anschließend konnten sich Eltern und Kinder mit einer Kürbissuppe, Kaffee und Kuchen stärken

Erntedank

Mit dem Erntedankfest erinnern die Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Der Gartenbauverein schmückte die Halfinger Kirche.

„Gott sei Dank“. Diese Aufschrift (jeder Buchstabe aus einer anderen Frucht gestaltet) auf einer großen Tafel war der Blickfang vor dem Altar. Rundherum Obst und Gemüse aus dem Garten, Erntegaben vom Feld sowie Herbstblumen. Ein Seitenaltar erinnert die Halfinger Bürger an den großen Sturm Ende Juli und den regnerischen Sommer. Große Schäden gab es an Häusern, in den Gärten und in der Feldflur und im Wald. Personenschäden gab es „Gott sei Dank“ nicht. Deshalb der abgebrochene Baumstamm und die Gummistiefel. Der zweite Seitenaltar war mit den Produkten der Imker und Broten dekoriert. Die Ortsbäuerein und der Ortsobmann brachten Wein und Brot zum Altar. An jeder Kirchenbank hingen Getreideähren.

In einem feierlichen Gottesdienst mit Beteiligung der Vereine mit den Fahnen dankte die Pfarrgemeinde für die Ernte.

Einen herzlichen Dank an diejenigen, die uns Gemüse, Obst und Blumen gespendet haben.

Kräuterbuschn für Mariä Himmelfahrt

Nach dem großen Unwetter mit orkanartigem Sturm und Hagel in Halfing sah es bald so aus, dass es zu Mariä Himmelfahrt keine Kräuterbuschn geben wird. Dies wollte die 2. Vorsitzende des Gartenbauvereins gar nicht wahrhaben. Gerade nach und wegen solcher Wetterereignisse braucht es diese geweihten Kräutersträuße. Der Gartenbauverein organisierte schließlich mit einigen Frauen der Frauengemeinschaft Kräuter und Blumen und fleißige helfende Hände. Am Vortag zu dem großen Halfinger Patroziniums-Feiertag wurde gebunden.

An Mariä Himmelfahrt pflegen die Menschen den alten Brauch, spezielle Kräuter zu sammeln und sie an diesem Tag in der Kirche vom Pfarrer weihen zu lassen. Daheim sollen die Kräutersträuße dann vor Unglück schützen. Bis zu 99 Kräuter können zu einem Busch gebunden werden, sieben müssen es aber mindestens sein. Vom Kräuterbüscherl können auch frische oder getrocknete Zweiglein als Tee oder Gewürz fürs Essen verwedet werden. Der Buschen, bei einem Gewitter verbrannt, soll auch vor Blitzeinschlag schützen.

Pater Paul zelebrierte den Gottesdienst an der Eisstockschützenbahn. Auch die Fahnenabordnungen durften wieder dabei sein. Die 125 Kräuterbuscherl waren schnell an die Gottesdienstbesucher abgegeben. Die Spenden werden für den Kirchenschmuck unserer Pfarrkirche verwendet.

Vier Tage in den Schwarzwald

Trotz der unsicheren Corona Situation das ganze Jahr über plante der Gartenbauverein Halfing weiterhin seinen schon zweimal verschobenen Viertagesausflug in den Schwarzwald. Die Inzidenzwerte waren niedrig. Aber das schwere Unwetter in Halfing einen Tag vor der Abreise hätte ihn fast noch verhindert. Am Abend vorher wusste man nicht, ob der Bus Halfing über die Staatsstraßen überhaupt anfahren kann. Die Situation entspannte sich aber über Nacht.

Das erste Ziel der Reise war der Botanische Garten und Zoo, die Wilhelma, in Stuttgart. Dort werden rund 11.000 Tiere aus aller Welt gezeigt. Der botanische Bereich präsentiert etwa 8500 Pflanzenarten aus allen Klimazonen der Erde.

Weiter ging die Fahrt zu unserem Hotel in Emmendingen, wo wir gut untergebracht und versorgt wurden.

Das volle Reiseprogramm enthielt den Besuch des Vogtsbauernhof-Museums in Gutach. Das Freilichtmuseum versteht sich als kulturelles Forum für den ganzen Schwarzwald. Hier sahen wir die für uns typischen Schwarzwaldhäuser. An dem Besuchstag gab es Vorführungen einer Wäscherin, der Bürstenbinder und Korbflechter. Auch Tiere wie Hühner, Ziegen, Esel und Kühe fehlten in der Anlage nicht.

Am Nachmittag fuhren wir weiter zu den Triberger Wasserfällen. Wir spazierten zu der höchsten Stelle des Wasserfalles. Als Belohnung gab es für manche nachher Kaffee und ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte. Andere machten sich noch auf in das Schwarzwaldmuseum und in das Modelleisenbahnmuseum.

Mit unserer kompetenten Reiseleiterin spazierten wir am folgenden Tag durch das mittelalterliche Freiburg. Der Stadtkern mit den kleinen Wasserläufen ist berühmt. An den kopfsteingepflasterten Plätzen reihen sich Barock-, Renaissance- und Gotikbauten aneinander. Freiburg ist die Stadt mit den meisten Sonnenstunden Deutschlands und gilt deshalb als die wärmste Großstadt Deutschlands.

Nachmittags besichtigten wir das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen. Auf dem Rundgang durch die Ausstellung erlebten wir Uhren von der Steinzeit bis zum Atomzeitalter. Die Mitarbeiter zeigten uns historische Uhren, verschiedene Stechuhren und setzen mehrere mechanische Musikinstrumente in Gang.

Bei der Heimfahrt über den Bodenseekreis legten wir am Titisee einen Zwischenstopp ein, um anschließend in Salem den Affenberg zu besuchen. Die Hauptattraktion dort ist das Affengehege mit über 20 Hektar. Knapp 200 Berberaffen bewegen sich dort frei. An den Fütterungsstellen konnten wir sie ganz nah begutachten. Es gibt dort auch noch ca. 50 Storchenbrutpaare. Wir wurden bereits durch das Klappern der Störche begrüßt.

Auf der restlichen Heimfahrt haben uns zwei Mitfahrer mit Anekdoten und Witzen die Zeit verkürzt. Wir waren uns einig. Es war schön ein paar Tage Anderes kennenzulernen. Die Corona Vorsichtsmaßnahmen und die Maskenpflicht, in Baden Württemberg genügte eine medizinische Maske, waren erträglich.

Fotowettbewerb zum Thema „Überlebenskünstler“

Wir gehen davon aus, dass die am 10. November 2021 geplante Gartenbauversammlung mit Vortrag stattfindet. Hier wollen wir auch die Auswertung und Ehrung für den Fotowettbewerb zum Thema „Überlebenskünstler“ für die Mitglieder und interessierten Halfinger durchführen. Wir stellen uns hier Bilder vor, auf denen Pflanzen abgebildet sind, die ohne menschliches Zutun im Garten bzw. in Halfing wachsen und gedeihen. Vielleicht eine Blume, die zwischen Steinen oder gar aus der Dachrinne wächst. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Bilder bitte per Email an info@gartenbauverein-halfing.de oder elisabeth.daxenberger@web.de schicken.

Wir freuen uns auf „besondere Bilder“.

Sommerblumen

Was der Sonnenschein für die Blumen ist,

das sind lachende Gesichter für die Menschen.

Der Gartenbauverein Halfing hat einige Stellen in Halfing mit Sommerblu­men bepflanzt. Dieses Jahr gibt es Eisbegonien, verschiedenfarbige Petuni­en und die gelben leuchtenden Husarenknöpfe. Wenn das Wetter doch hof­fentlich mal besser wird, wird ein bunter Blütenteppich entstehen. Alle Pflanzen spendierte die Halfinger Gärtnerei Gruber-Lehner. Die bewähr­ten Helfer werden wieder regelmäßig Gießen. An einigen Stellen versu­chen wir es mit einer Dauerbepflanzung. Die Blütenfülle werden wir nicht erreichen, aber der Pflegeaufwand ist nicht so groß.

Dieses Jahr gibts Frühkartoffeln

Der Gartenbauverein Halfing hat wieder Kartoffeln in der Pyramide am Kindergarten gepflanzt. Wegen der Coronasituation nun schon zum zweiten Mal unter Mitwirkung weniger Kinder. Dieses Jahr versuchen wir es mit Frühkartoffeln. Die Ernte soll noch vor der Ferienzeit erfolgen. Die Kartoffel waren vorgekeimt und vielleicht verhilft der eingebrachte Mist zu einem höheren Ertrag. Den Kindern wurde aufgetragen, bei Trockenheit zu gießen und vielleicht nach Kartoffelkäfern zu schauen.

Gartenbauverein Halfing im Sternverfahren entlastet

Aufgrund der aktuellen Coronasituation kann eine Entlastung der Vorstandschaft mit dem sogenannten Sternverfahren durchgeführt werden. Ermöglicht hat dies das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie.

Da es absehbar war, dass die geplante Generalversammlung im März 2021 nicht durchgeführt werden kann, hatte sich die Vorstandschaft entschlossen, die Jahre 2019 und 2020 über das Sternverfahren kassen- und vereinstechnisch abzuschließen. Jedes Mitglied erhielt die Tätigkeitsberichte, die Kassenberichte der beiden Jahre und die Feststellung des Kassenprüfers. Bis zum 1. März konnten die Mitglieder der Entlastung zustimmen. Bis zu diesem Termin kamen 142 Vordrucke zurück. Dies sind 62 % der Mitglieder. Lt. gesetzlicher Vorgaben ist ein Rücklauf von mindestens der Hälfte der Mitglieder für eine ordnungsgemäße Entlastung erforderlich.
Die Vorstandschaft freut sich, dass diese Verfahrensweise so gut funktioniert hat. Die Jahre 2019 und 2020 sind nun abgeschlossen. Sobald es wieder geht, werden wir liebend gerne die Vereinsarbeit wieder aufnehmen. Als kleiner Ansporn zur Rückgabe der Vordrucke haben wir die Verlosung eines Meisenkastens ausgeschrieben.
Unser Kassenprüfer Franz Leiner hat den Gewinner gezogen. Der Meisenkasten wurde gleich an die Gewinnerin Auguste Kaiser ausgeliefert. Die Meisen warten ja schon auf eine neue Unterkunft.

Franz Leiner, unser Kassenprüfer, beim Verlosen des von Alfons Daxenberger gebauten Meisenkastens